Für die von der österreichischen Regierung geplanten Einsparungsmaßnahmen („Schuldenbremse“) sind nun vom Rechnungshof insgesamt 599 Vorschläge gemacht worden. In erster Linie geht es dabei um eine effizientere und schlankere Verwaltung. Rechnungshof-Präsident Moser mahnte gleichzeitig zu „mehr Eifer“ bei der Verwaltungsreform sowie dem „konkreten politischen Willen“, diese Reformen dann auch umzusetzen. Bis zum Jahr 2017 soll das Defizit durch die Schuldenbremse auf 0,35 % des BIP (Bruttoinlandsprodukt; Wirtschaftsleistung) gesenkt werden, was rund 1,7 Milliarden Euro entspricht. Zum Vergleich: im Jahr 2010 lag das BIP bei 9 Milliarden Euro. (Alle Angaben ohne Gewähr)