Eine Tiertragödie großen Ausmaßes hat sich an der Küste von Neuseeland in der Nähe von Karikari ereignet. Insgesamt 60 Grindwale strandeten, bisher sind 43 von ihnen gestorben, 4 von ihnen mussten eingeschläfert werden. 13 Wale wurden von einer grossen Truppe rasch helfender Tierschützer an einen anderen Strand gebracht und dort wieder ins Meer frei gelassen. Experten gehen davon aus, dass das „Radarsystem“ (organisches Ortungssystem) der Wale gestört ist, was durch Signale von Schiffen, U-Booten, Satelliten, etc. ausgelöst werden könnte und dadurch das Echolot (ähnlich wie bei Fledermäusen auch) nicht mehr funktionieren kann. Ob die wieder frei gelassenen Tiere das Drama überleben werden, ist unklar. Oftmals hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Wale nochmals strandeten und dann nicht mehr gerettet werden konnten.
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