Der Versuch, mittels eines Absaugrohrs am Bohrloch der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko Teile des Erdöls abzusaugen, ist gescheitert. BP (British Petroleum)konnte mit ferngesteuerten Robotern in 1.500 Metern Meerestiefe am Leck keine genaue Positionierung erreichen. Nun wird weiter über den Einsatz von biochemischen Mitteln beratschlagt. Im Gespräch stand bis zuletzt auch ein umweltfreundliches Mittel, das in Österreich bereits seit einiger Zeit von Feuerwehren bei Autounfällen und Austritt von Öl in Gewässer erfolgreich angewendet wird. Dieses teilt das Öl in kleine Tropfen, umschließt es wie eine Art Film, danach lässt es sich leicht abspülen und es kann von der Natur (ölfressende Bakterien) abgebaut werden. Es ist daher auch für den Einsatz in ölverseuchten Küstengebieten und auch für Meerestiere geeignet.