Nach massiven internationalen Protesten sollen die rund 600 Gefangenen der Gaza-Hilfsflotte, die sich nach den Auseinandersetzungen mit der israelischen Marine am Montag noch in einem israelischen Gefängnis in der Negev-Wüste befinden, innerhalb von 48 Stunden frei kommen und ausgewiesen werden. Die Gefangenen stammen vorwiegend aus der Türkei (380 Personen), aus den USA, Deutschland, Schweden und anderen Nationen. Der bereits frei gelassene schwedische Schriftsteller Henning Mankell bereut es nicht, als Aktivist an der Aktion teilgenommen zu haben und fordert Sanktionen gegen Israel. Die Hilfsgüter von den Schiffen wurden mittlerweile bereits von den Israelis selbst mittels 25 LKW in den Gazastreifen gebracht. Man setzt damit ein Zeichen, dass der Transport von Hilfsgütern weiterhin nur auf dem Landweg erlaubt ist und die Seeblockade nach wie vor gilt.