Große Freude herrscht über das „Wunder von Copiapo“: alle 33 chilenischen Bergleute, die am 5.8.2010 in Copiapo (Norden von Chile, Atacama-Wüste) in einer kleinen Gold- und Kupfermine verschüttet wurden, konnten sich in einen Rettungsraum in ca. 700 m Tiefe retten. Dies belegte ein Zettel, auf den einer der Verschütteten Kumpels die Anzahl der Überlebenden und ihren Zustand geschrieben hat. Zudem wurden mit einer Kamera, die mittels Sonde in den Schutzraum hinuntergelassen wurde, die Bergleute gefilmt. Sie hatten sich mit Dosen, Milch und Keksen am Leben halten können. Mittlerweile konnten die Eingeschlossenen durch einen 16 cm breiten Schacht mit Sauerstoff, Wasser und Lebensmitteln (in Kapseln, sogenannten „Palomas“ =Tauben) versorgt werden. Der Schacht wird derzeit durch Ingenieure verstärkt. Die Rettung der Bergleute könnte bis zu 4 Monaten dauern, da das Erdreich sehr instabil ist und vorsichtig gearbeitet werden muss.
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