Nachdem es um die neue, rockige Version der österreichischen Bundeshymne von der beliebten Sängerin Christina Stürmer einige Aufregung sowie kontroverse Meinungen auch in Politkreisen gibt und vom Sessler-Verlag sogar eine Unterlassungsklage angedroht wurde, distanziert sich die Erbin der ursprünglichen Textdichterin (Paula von Preradovic) Koschka Hetzer-Molden nunmehr von diesbezüglichen rechtlichen Schritten. Die Bundeshymne sei Eigentum der Republik, sie und der Verleger Fritz Molden wären die Erben nach Preradovic und es werde weder für Christina Stürmer noch für Unterrichtsministerin Claudia Schmied von der SPÖ, welche die Neufassung der Bundeshymne in einer Kampagne bewirbt, rechtliche Konsequenzen geben. Stein des Anstosses ist vor allem der Zusatz „grosser Töchter“ in der Textpassage „Heimat bist Du grosser Söhne“. Haltet Ihr die Aufregung um die Neufassung für berechtigt? Genügt es, in der österreichischen Bundeshymne die Söhne zu erwähnen, oder haben sich die Zeiten nicht längst geändert und wird es Zeit dafür, endlich auch die Töchter zu erwähnen?
Eine Antwort zu “Aufregung um die Rock-Version der österreichischen Bundeshymne”
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Schau, was ich gerade mache:
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Hallo
Nun, meiner Meinung ist das wieder typisch österreichisch. Wir haben in diesem Land sehr viele Probleme die 1000x wichtiger sind als diese Bundeshymne. Wir haben tausende Arbeitslose, tausende die in Armut leben. Es kracht in Österreich an allen Ecken und Enden, und es wird wegen einer Textänderung der Bundeshymne gestritten. Manchmal kann man sich blos nur noch auf dem Kopf greifen und sich nur noch wundern. Sollens doch endlich die Töchter auch reinnehmen damit wenigstens da mal Ruhe ist, kann doch nicht sein, das es alle paar Jahre zu den gleichen Streitigkeiten kommen muß in diesem Land.