Spareinlagen sollen in Hinkunft besser abgesichert werden, um die Sparer bei einer eventuellen Banken-Pleite vor einem Verlust ihrer Spareinlagen zu bewahren. Die EU-Kommission in Brüssel schlug vor, die Notreserven innerhalb von 10 Jahren von derzeit 19 Milliarden Euro auf insgesamt 150 Milliarden Euro aufzustocken. Die Kosten müssten die Banken tragen. Die gesetzliche Deckungssumme beträgt derzeit 100.000 Euro pro privatem Sparer und Bankinstitut und soll unverändert bleiben. In Zukunft soll das Geld aber auf Verlangen innerhalb von 1 Woche ausbezahlt werden, derzeit dauert es oft Wochen oder auch Monate bis zur Auszahlung. EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier schlägt auch vor, dass Anleger von Investmentfirmen geschützt werden sollen, um einem weiteren „Fall Madoff“ Einhalt zu gebieten. Auch Verbraucher sollen seinem Vorschlag nach bei der Insolvenz einer Versicherung geschützt werden. Sämtliche Vorschläge bedürfen der Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments.
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