In Chile haben die Bohrungen für einen Rettungsschacht zur Bergung der in 700 m Tiefe eingeschlossenen 33 chilenischen Bergleute begonnen. Die Bergleute sitzen seit dem Unglück vom 5.8.2010 nach wie vor in einer Gold- und Kupfermine in der Atacama-Wüste fest, ihre Rettung könnte bis zu 4 Monate dauern. Wenn alles nach Plan läuft, werden täglich 8 bis 15 Meter weiter gebohrt. Die Gewerkschaften haben indessen die chilenische Regierung aufgefordert, die Löhne der eingeschlossenen Minenarbeiter zu übernehmen, da befürchtet wird, dass das Minenunternehmen „San Esteban“ ab 1.9.2010 keine Löhne mehr für sie bezahlt. Bergbauminister Golborne sagte jedoch nur zu, dass die Regierung bei der Arbeitsvermittlung der Eingeschlossenen an andere Unternehmen behilflich sein wird.