BP (British Petroleum) kann Erfolge im Golf von Mexiko verzeichnen und es kommt Hoffnung auf, dass das Leck an der Leitung der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon in etwa einem Monat durch die Entlastungsbohrlöcher und Auffangmaßnahmen in den Griff bekommen wird. Der Vertrag mit der Fluggesellschaft Iran Air, der Ende Juni 2010 ausgelaufen ist, wird voraussichtlich nicht verlängert, da die US-Regierung Strafen für Firmen, die mit dem Iran Handel betreiben, angekündigt hat. Außerdem hat BP angekündigt, den durch die Ölpest entstandenen Milliardenaufwand aus eigenen Reserven begleichen zu können, ohne neue Aktien auszugeben. In Summe gesehen ein positiver Anreiz für die New Yorker Börse, der Wert der BP-Aktien stieg am gestrigen Dienstag gleich um 9 Prozent. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten, da die Ölpreise gestern auf den niedrigsten Stand von 4 Wochen gefallen sind und ein Barrel mit 159 Litern Rohöl der US-Referenzsorte WTI (West Texas Intermediate) auf rund 71,09 Dollar (entspricht 56,73 Euro) und somit 26 Cent weniger als am Montag fiel.