BP (British Petroleum) hat nun Geld flüssig gemacht, um für die Schäden, die durch die Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon entstanden sind, aufkommen zu können. In Texas und New Mexiko (USA), Kanada und in der ägyptischen Wüste wurden für insgesamt 7 Milliarden Dollar Öl- und Gasfelder an den US Öl- und Gasförderkonzern Apache verkauft. BP will sich auch von weiteren Öl- und Gasfeldern trennen, um insgesamt 20 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 15,5 Milliarden Euro) aufbringen zu können. BP-Chef Tony Hayward hat zudem bereits mit Investoren aus dem Nahen Osten gesprochen. Indessen mussten die Bohrungen zur Entlastung des abgedichteten Öllecks im Golf von Mexiko abgebrochen werden, weil laut Meteorologen am kommenden Wochenende ein Tropensturm zu erwarten ist.