Geahnt hat es vermutlich schon jeder Österreicher. Die SPÖ/ÖVP-Regierung hat zuletzt in Loipersdorf 16 Stunden über das Budget 2011 verhandelt und nun ist es beschlossene Sache, dass es nicht ohne Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen weiter geht. Vorgesehen sind eine Erhöhung der Mineralölsteuer (4 bis 6 Cent/Liter) was insgesamt an die 417 Millionen Mehreinnahmen einbringen soll. Weiters die Bankenabgabe und auch Vermögenssteuern z.B. auf Aktiengewinne (Spekulationsfrist fällt) und Stiftungen. Schmerzlich auch die Einschnitte im Bereich der Familienbeihilfe (Bezugsgrenze nicht mehr 26. Lebensjahr, sondern 24. Lebensjahr; kein Alleinverdienerabsetzbetrag für kinderlose Paare) und bei der Hacklerregelung (2 Jahre plus beim Mindestantrittsalter), sowie bei Invaliditätspensionen für Bauern und Selbständige Gewerbetreibende und beim Pflegegeld. Zusätzliche Steuern soll es auch für Raucher geben (Erhöhung der Tabaksteuer) und für Flugpassagiere (Flugticket-Abgabe). Insgesamt sollen 1,2 Milliarden Euro zusätzlich an Steuern für den Staat eingenommen werden. Mehr Geld soll auf der anderen Seite in die Bildung und auch in thermische Sanierungsmaßnahmen für Schulen und Universitäten fließen, jedoch wird es auch sogenannte „Studieneingangsphasen“ geben. Das Belastungspaket der Regierung dürfte also nahezu jeden Staatsbürger treffen (Alle Angaben ohne Gewähr)