Der österreichischen Skyrunner und Extremsportler Christian Stangl (44) aus der Steiermark war vor rund 4 Wochen doch nicht wie behauptet am K2. In einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Bristol gab er nun Fakten an. Das Beweisfoto entstand demnach rund 1.000 m unterhalb des K2-Gipfels. Stangl bezeichnete seine Fehlinformationen an die Öffentlichkeit als „eine Mischung aus körperlicher Existenzangst und der großen Angst vor dem Versagen“. Er hätte sich die Bezwingung des K2 nur eingebildet (visualisiert) und sei wie in Trance gewesen. Erst später in Österreich sei es ihm bewusst geworden, dass er nicht dort war, wo er hätte sein sollen. Anm. der Redaktion: Christian Stangl hatte in der Vergangenheit bereits traumatische Erlebnisse auf dem K2 erlebt – so war er im Jahr 2008 in nur 300 m Entfernung Augenzeuge, als ein herabstürzender Eisblock eine Gruppe von 12 Bergsteigern in die Tiefe riss, die dabei allesamt ums Leben kamen. Auch sind die Sauerstoff-Verhältnisse und die extreme Kälte nicht mit normalen Maßstäben vergleichbar. Unmittelbar zuvor war der Berggefährte der österreichischen Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, Fredrik Ericsson (Schweden), vor ihren Augen abgestürzt, sie selbst kehrte um.
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