In Deutschland fordern Politiker der CDU strengere Regeln für Zuwanderer. Es solle laut Generalsekretär Hermann Gröhe verpflichtende Integrationskurse sowie Einbürgerungs-Tests geben. Es gibt auch Probleme im Hinblick auf den Besuch von Kindern der Zuwanderer, die diese nicht in die Kindertagesstätten (Kita) bzw. Schulen schicken. Auch das solle mit Strafsanktionen wie etwa der Kürzung des Arbeitslosengeldes (Hartz-IV) geahndet werden, so CDU-Vize Michael Fuchs. Fakt ist auch, dass es bei der Integration Schwachstellen vor allem bei Sprache und Bildung gibt, was auch am Parteitag der SPD am 26.9.2010 Hauptthema sein soll. Auch in Österreich ist das Thema „Integration“ ein heißes Eisen. Sowohl in Wien als auch in den Bundesländern kommt es durch die verstärkte Zuwanderung immer mehr zu einer Art „Ghettobildung“, wo die Zuwanderer lieber unter sich bleiben. Dies soll nicht in negativem Sinne aufgefasst werden, jedoch ist es z.B. auch einfacher und bequemer, die für viele schwierige deutsche Sprache nicht lernen zu müssen und sich auch nicht mit der Mentalität der Menschen und „internen Regeln“ des Zuwanderungslandes zu beschäftigen. Dies stößt wiederum bei den Einheimischen (und oft auch bei schon vor längerer Zeit Zugewanderten und Integrierten) auf Unverständnis und verhärtet die Fronten. Hier wäre auch die österreichische Politik mehr gefordert, strengere Regeln für ein mögliches und offenes Miteinander zu verfassen, um den Weg für eine mögliche gemeinsame Zukunft zu ebnen. In einem „Schmelztiegel verschiedener Kulturen“ bedeutet die rechtliche Grundlage die Basis für alles andere und dementsprechend ist auch die Wichtigkeit einer solchen.