Der ehemalige Chef der IKB (Deutsche Industriebank Klein Blue), Stefan Ortseifen (59), ist vom Landgericht Düsseldorf zu einer Strafe von 100.000 Euro und 10 Monaten auf Bewährung wegen vorsätzlicher irreführender Beschönigung einer Pressemitteilung im Jahr 2007 im Zusammenhang mit der Finanzkrise (Sub prime-Papiere; US-Ramschhypotheken) verurteilt worden. Kurz darauf waren die Aktienkurse gestiegen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Ortseifens Rechtanwalt meldete Berufung an und sprach von einem krassen Fehlurteil.
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