Richard Fuld, der ehemalige Chef der US-Investmentbank Lehman Brothers, die sich mit US-Hypothekenpapieren verspekuliert hatte und 2008 pleite ging, hat in einer Stellungnahme zum Bericht des Sonderermittlers Anton Valukas nun behauptet, sich nicht an Bilanztricks während seiner Zeit bei Lehman Brothers erinnern zu können und etwas über „Repo 105“ Transaktionen gehört zu haben. Der Sonderermittlungskommission wirft er vor, die Fakten zu verdrehen. Heute muss sich Fuld vor einem Kongressausschuss verantworten und wird dort auch auf Valukas als Zeugen treffen. Auch die US-Börsenaufsicht SEC hat laut ihrer Chefin Mary Shapiro nichts von den „Repo 105“ Bilanztricks gewusst. Auch Shapiro muss sich vor dem Kongress-Ausschuss verantworten.
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