Die drei großen Erdölkonzerne British Petroleum (BP; zuletzt immer wieder in den Schlagzeilen durch die gigantische Ölpest in Folge der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon), Exxon Mobil sowie Imperial Oil (Kanada) planen gemeinsame Erdölbohrungen in der ökologisch sensiblen Arktis durchzuführen, um dadurch Kosten zu sparen. Konkret geht es um Bohrungen in der Beaufortsee im kanadischen Teil der Arktis im Nordpolarmeer. Umweltkatastrophen durch Erdöl hätten dort weitreichende Folgen, da bedingt durch die Kälte das Erdöl von der Natur weitaus langsamer abgebaut werden kann und viele seltene Tierarten und das ökologische Gleichgewicht sowie der Einfluss auf das gesamte Weltklima durch die Meeresströme mit unabsehbaren Folgen belastet wären.