BP (British Petroleum) hat nun einen erneuten Versuch gestartet, im Golf von Mexiko Herr der Lage zu werden und die Ölpest durch das aus dem Leck des Bohrlochs der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon ausströmende Öl aufzufangen. Ein Steigrohr in rund 1,6 km Meerestiefe wurde bereits abgesägt und darüber eine Absaugglocke platziert. Ob der neue Versuch ein Erfolg sei könne man lt. BP derzeit noch nicht abschätzen. Mittlerweile hat der Konzern auch eine erste Rechnung der USA für den verursachten Schaden an der Umwelt, Wirtschaft, etc. erhalten – rund 69 Millionen Dollar, die bis 1.7.2010 bezahlt werden müssen. Insgesamt kann derzeit von einer Schadenersatzforderung von bis zu 40 Milliarden Dollar ausgegangen werden. Die Schäden der Ölkatastrophe wirken sich auch auf die Aktienkurse von BP aus, die Aktienkurse des Erdölkonzerns sind in der Vorwoche massiv gefallen.