Erstmals ist es nun infolge der Währungskrise zu einer Darstellung eines möglichen Zukunfts-Szenarios des Euro gekommen. Das IWH (Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Deutschland) unter Präsident Ulrich Blum ist aufgrund von Studien der Ansicht, dass es nicht zu einer Rückkehr in die ursprünglichen Landeswährungen kommen wird (in Österreich wären das der Schilling und der Groschen, in Deutschland die DM – Deutsche Mark und der Pfennig). Jedoch wäre es denkbar, dass sich der Euro in einen „Nord-Euro“ (Kern-Euro) und einen „Süd-Euro“ (Peripherie-Euro) teilt. Laut Blums Aussagen wird es davon abhängen, ob der Euro in den Peripherie-Ländern stabilisiert werden kann, ansonsten könnte es z.B. für Portugal, Spanien, Italien und Griechenland einen „Süd-Euro“ geben.