Das Euro-Rettungspaket (”Rettungsschirm”) für finanzschwache EU-Länder in Notsituationen steht kurz vor der Umsetzung. Bis Ende Juli 2010 sollen die 750 Milliarden Euro gemeinsam von EU-Staaten und IWF (Internationaler Währungsfonds) endgültig für den Notfall bereit stehen. Laut Luxemburgs Finanzchef Jean-Claude Juncker sind derzeit bereits 13 Staaten beteiligt, die Zustimmung des italienischen, belgischen und slowakischen Parlaments fehlen noch. Es soll eine neue Finanzgesellschaft in Luxemburg gegründet werden, die insgesamt bis zu 440 Milliarden Euro für finanzschwache EU-Länder ausleihen kann, die EU-Länder müssen dafür Garantien abgeben.
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