Die steirische FPÖ musste aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung das Online-Minarettspiel „Moschee-baba“ („Baba Moschee“) vom Netz nehmen. Bei dem Anti-Minarett-Spiel sollten Moscheen, Minarette und Muezzine per Mausklick gestoppt werden, dafür gab es Punkte. Damit sollte laut steirischer FPÖ eine Diskussion gestartet und die Möglichkeit, durch eine Abstimmung Einfluss zu nehmen gegeben werden. Auf der Homepage der steirischen FPÖ ist nun zu lesen „Die österreichische Justiz zensuriert die FPÖ und ihre Wähler“ mit Betonung der Harmlosigkeit des Online-Spiels sowie die falsche Berichterstattung in den Medien und die politische Hetzjagd auf die FPÖ. Die FPÖ tritt in diesem Zusammenhang auch für die Rechte der Frauen auf und sieht eine Gefahr der Diskriminierung durch Burka, Kopftuchzwang usw. Die österreichische Rechtsordnung müsse über dem Inhalt jeder Glaubenslehre stehen. Landeschef Gerhard Kurzmann kündigte Berufung an. Die Website hatte bis zuletzt über 200.000 Zugriffe. Rund um die Diskussion um Moscheen in Österreich schlägt Stefan Kurz von der Jungen ÖVP nun vor, dass Predigten und alle andere Gespräche in Moscheen in Hinkunft auf Deutsch gehalten werden sollten, um die Integration zu fördern.