Im indischen Teil von Kaschmir wurden nach der Springflut fünf Österreicher laut österreichischer Botschaft in Neu Delhi am Samstag wohlbehalten aufgefunden. Der europäischen Trekking-Gruppe, in der sich die vermutlich aus Niederösterreich stammenden Österreicher befinden, geht es „den Umständen entsprechend gut“. Die Reisegruppe war von Leh aus aufgebrochen, die durch die Fluten komplett zerstört wurde. In der Region Ladakh befinden sich weitere Reise-Gruppen mit mindestens 90 Teilnehmern. Indessen sind in Pakistan durch die Hochwasser-Katastrophe mindestens weitere 130 Menschen ums Leben gekommen, die Zahl der Todesopfer stieg damit auf über 1.600. Die Ausmaße der Flut-Tragödie sind schwer einschätzbar, im Katastrophengebiet befinden sich rund 500.000 Menschen, tausende Soldaten und weitere Einsatzkräfte helfen bereits, die Lage unter Kontrolle zu bringen, auch militante Islamisten beteiligen sich an den Hilfsleistungen. Es wird versucht, vor allem die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser sowie Medikamenten aufrecht zu erhalten. Mittlerweile steigt die Gefahr von Seuchen.