Heute wird weltweit an den Super-GAU (Größter anzunehmender Unfall) in Tschernobyl gedacht. Dieser ereignete sich am 26.4.1986 im Kernkraftwerk nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl. Ein Viertel Jahrhundert nach dem Super-GAU ist die Zone rund um das Atomkraftwerk nach wie vor radioaktiv verseucht, einige ältere Bewohner kehrten nach ihrer Evakuierung zurück, wovon viele gestorben sind. Auch Wissenschaftler und viele Tiere befinden sich in dieser radioaktiv verstrahlten Zone. Der Jahrestag des Gedenkens an die Katastrophe wurde um 1.23 h vom Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche Kirill eingeläutet. Von Greenpeace wurde der Unglücksreaktor 4 mit einer Lichtprojektion bestrahlt. Die russische Umweltorganisation Bellona ließ in St. Petersburg fliegende und brennende Fackeln aus Papier in die Luft steigen. In Österreich hat Global 2000 schon gestern am Wiener Stephansplatz zu einer Kundgebung aufgerufen, woran rund 700 Menschen teilnahmen.
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