Die Oberösterreicherin Gerlinde Kaltenbrunner (39) ist bei ihrem dritten Versuch, den 8611 m hohen K2 (zweithöchster Berg der Welt, an der Grenze zwischen China und Pakistan) zu bezwingen, erneut gescheitert. Auf dem Weg zum Gipfel verunglückte ihr Begleiter, der schwedische Extremskifahrer und Alpinist Fredrik Ericsson (35) am Freitag Morgen im Bereich des sogenannten Flaschenhalses, der als extrem gefährlich gilt, tödlich. Er stürzte rund 1000 m in Richtung „Schulter“ zum Basislager 3 ab. Die Bergsteigerin kehrte darauf hin alleine um. Der Ehemann Kaltenbrunners, Ralf Dujmovits, hatte bereits am Donnerstag wegen Steinschlag aufgegeben. Der leblose Körper von Fredrik Ericsson wurde von dem russischen Bergsteiger Yura Ermachek bereits aufgefunden, konnte bisher jedoch nicht geborgen werden. Der Steirer Christian Stangl, der sich ebenfalls auf dem Weg zum Gipfel befand, hat wie Gerlinde Kaltenbrunner auch, ebenfalls aufgegeben. Durch die hohen Temperaturen und ungünstige Witterungsverhältnisse war die Gefahr des Steinschlags zu groß geworden.