Das deutsche CRM (Centrum für Reisemedizin) mit Sitz in Düsseldorf warnt Urlaubsreisende davor, in Flüssen und Seen im Südosten Asiens zu baden. Es wurden mehrere Fälle der Infektionskrankheit Leptospirose u.a. in Laos bekannt und es gab dadurch auch bereits mindestens 2 Todesopfer. Die Krankheit wird durch natürliche Wirte (Säugetiere - z.B. Ratten und Mäuse, aber auch Schweine und Rinder) über den Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Blut, Urin oder dem Gewebe der infizierten Tiere) und eben der Vermehrung der Leptospirose-Erreger im Wasser verbreitet. Der Erreger der Leptospirose dringt über Wunden (auch kleinste Wunden wie z.B. Mückenstiche, Hautritze) in den Organismus ein und verursacht dort eine bakterielle Infektion mit damit einhergehendem Fieber. Es kommen dann noch ähnlich wie bei einer schweren Grippe Gelenkschmerzen dazu. Bei Komplikationen kommt es zu Hirnhautentzündung oder Gelbsucht mit Störungen der Leber- und Nierenfunktion, was u.a. auch zu einem Leber- bzw. Nierenversagen führen kann. Die Inkubationszeit kann von wenigen Tagen bis zu 3 Wochen dauern. Urlaubsreisenden, die nach einer Südostasien-Reise über Krankheitsanzeichen klagen, wird dringend zu einer ärztlichen Abklärung der Krankheitssymptome geraten.