Die Hoffnungen, die der Erdölkonzern BP (British Petroleum) in die Operation Top Kill gesetzt hat, sind gescheitert. Es gelang laut Einsatzleiter Suttles nicht, das Bohrloch der explodierten Ölplattform Deepwater Horizon aus der nach wie vor Öl ausströmt in 1,6 km Meerestiefe mit Schlamm und Zement zu verschließen. Die weitere Vorgangsweise besteht nun darin, das Steigrohr abzusägen und mittels einer aufgesetzten Kuppel und einem Absaugrohr das Erdöl aufzufangen und abzusaugen.