Griechenlands Regierung hat als Gegenmaßnahme zu den schon tagelang andauernden Streiks der LKW-Besitzer (Speditionen, Tankwägen, etc.) erfolgreich das Militär eingesetzt, um Engpässe zu beseitigen. Es wurden Tankstellen, Flughäfen, Häfen, Krankenhäuser, E-Werke, usw. beliefert und damit sichergestellt, dass die Versorgung mit Sprit in wichtigen Bereichen weiterhin gewährleistet ist. Die LKW-Besitzer streiken, weil in Hinkunft jeder Lenker, der einen LKW-Führerschein besitzt, eine Transportlizenz erhalten soll und sich mit genügend Kapital damit auch selbständig machen kann. Die Lizenzen waren bisher auf 30.000 Stück limitiert und kosteten bis zu 300.000 Euro. Mittlerweile gibt es jedoch in Griechenland auch Streikbrecher und die Ölfirmen haben auch bereits eigene Tankwägen zur Versorgung ihrer Tankstellen eingesetzt.