Nachdem Wikileaks-Mitgründer Julian Assange verhaftet wurde, gehen Hacker nun im Internet in einer Art „Cyberkrieg“ gegen seine Gegner vor. Betroffen sind z.B. die Webseite des schwedischen Rechtsanwalts, der die Klägerinnen im Verfahren wegen mutmaßlicher Vergewaltigung durch Assange vertritt. Aber auch Firmen, welche die Zusammenarbeit nach der Aufdeckungsaffäre, bei der auf Wikileaks rund 250.000 teils geheime Dokumente aus dem US-Außenministerium veröffentlicht wurden, gekündigt hatten, sind Ziele der Hacker. So auch die Schweizer Postbank Postfinance, die seine Konten gesperrt hat und der Internet-Bezahldienst Paypal. Mittlerweile hat der britisch-australische Staranwalt Geoffrey Robertson, der auch den iranischen Schriftsteller Salman Rushdie verteidigt hatte, angeboten die Rechtsvertretung von Assange zu übernehmen.
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