Standard & Poor’s (S&P, Ratingagentur) hat gestern die griechischen Staatsanleihen herabgestuft. Somit sinkt die Kreditwürdigkeit der Griechen von BBB+ auf BB+ und entspricht somit dem „Ramschniveau“ von Schwellenländern. Auch Portugal wurde um 2 Stufen auf A- herabgestuft. Die Folgen für das hochverschuldete Griechenland sind gravierend, die Zinsen für kurzfristige Staatsschulden steigen auf 18 Prozent, dies entspricht einem Niveau von Staaten, die kurz vor der Pleite stehen. Auch für Portugal zeichnen sich bereits höhere Zinsen ab. Auswirkungen zeigen sich auch bereits auf den Euro. Der Kurs erreichte ein Jahrestief von 1,32 Dollar an der New Yorker Wall Street, betroffen waren auch die Aktien- und Anleihemärkte.