Heute werden die Gläubiger der insolventen A-Tec Industries AG über die Zukunft des Unternehmens abstimmen. Der Sanierungsplan sieht eine 47prozentige Ausgleichsquote vor, die jedoch nur eingehalten werden kann, wenn in den nächsten Monaten ein Finanz-Investor gefunden wird. Dieser müsste rund 340 Millionen Euro in das Unternehmen investieren. Momentan zeigen sowohl die Werkzeugmaschinenfirma Emco als auch die Montanwerke Brixlegg Interesse. Ein Teil der A-Tec, die AE&E, wurde bereits an Andritz verkauft und brachte rund 10 Millionen Euro ein. Sollten die Gläubiger dem Sanierungsverfahren nicht zustimmen, könnte es zu dem bisher drittgrößten Konkurs in der Geschichte Österreichs kommen – nach der Konsum-Pleite und der Maculan-Insolvenz.