Bereits zum 100. Mal wird heuer der Internationale Frauentag begangen. Viele Dinge für Frauen haben sich zum Positiven hin verändert, das Wahlrecht, das Auftreten allein auch in der Öffentlichkeit, jedoch hapert es in manchen Bereichen wie gleichen Lohn für gleiche Arbeit noch immer. Auch die Karrierechancen von Frauen sind nach wie vor nicht die Allerbesten, eine Frau die in Führungspositionen gelangen möchte, muß oftmals mehr leisten als Männer mit gleicher Qualifikation. Nach wie vor steht der Karriere von Frauen auch hinderlich entgegen, daß Frauen eben von Natur aus schwanger werden können. Da sie trotz angeblicher Gleichberechtigung auch meist mit der Erziehung und Betreuung der Kinder – neben Beruf, etc. – beschäftigt und auch oftmals Alleinerzieherinnen sind, bevorzugen Arbeitgeber oftmals Männer. Man könnte also durchaus behaupten, daß sich „offiziell“ vieles geändert hat, allerdings kann von Gleichberechtigung vor allem im Arbeitsleben noch immer nicht die Rede sein. Daran werden vermutlich auch „beschlossene Frauenquote“, etc. kaum etwas ändern können, denn die Strafen bei Nichteinhaltung (falls diese überhaupt nachgewiesen werden kann) der Quote sind nicht so gravierend bzw. werden nicht eingefordert, so daß Firmen, die nicht von vornherein Interesse an weiblichen Mitarbeitern haben, sich davon nicht beeindrucken lassen. Leider ist es auch noch immer so, daß in den sogenannten MacJobs (Billiglohn-Jobs, meist Teilzeitarbeit) vorwiegend „leicht austauschbar“ Frauen eingesetzt werden, die über geringe Qualifikationen verfügen und froh sind, überhaupt eine Arbeit gefunden zu haben. Der heutige Internationale Frauentag soll jedenfalls an das Menschenrecht der Gleichberechtigung in der Gesellschaft, der Familie und der Arbeitswelt erinnern.