Heute vor 65 Jahren fiel die erste Atombombe auf Hiroshima (Japan). Anlässlich von Gedenkfeiern trafen sich Regierungsvertreter aus über 70 Ländern, unter anderem zum ersten Mal auch ein Vertreter der USA, Botschafter John Victor Roos. Ebenfalls anwesend war der Generalsekretär der UNO (United Nations Organization; Organisation der Vereinten Nationen), Ban Ki-moon. Bei den Atombombenabwürfen Ende des 2. Weltkriegs am 6.8.1945 um 8.15 h Ortszeit auf Hiroshima und am 9.8.1945 auf Nagasaki kamen hunderttausende Menschen ums Leben, viele wurden sofort getötet, viele starben an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Japan kapitulierte kurz nach den Atombombenabwürfen. Auch heute sterben noch Menschen an den Folgen der radioaktiven Strahlung (z.B. Leukämie), allein im Jahr 2009 waren es rund 5.500 Personen. Insgesamt dürften bisher durch die beiden Atombombenabwürfe rund 269.450 Menschen ums Leben gekommen sein. Bei den ersten und glücklicherweise bisher auch letzten Atombombenabwürfen wurden ganze Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht, Menschen verschwanden durch die Einwirkung der Atomstrahlung und die enorme Hitze sozusagen von einer Sekunde auf die andere. US-Botschafter Roos bekräftigte, dass er sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen würde. Auch US-Präsident Barack Obama tritt für eine atomwaffenfreie Welt ein. Japans Regierungschef Naoto Kan meinte, dass die Menschheit nie wieder „Horror und Elend“ verursachen dürfe, wie sie durch den Abwurf der Atombomben entstanden waren.