Die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) will in Zukunft härter gegen Menschen auftreten, die sich illegal in Österreich aufhalten. Schon seit einiger Zeit gilt z.B. in den Erstaufnahmestellen eine Anwesenheitspflicht, um ein Untertauchen in die Illegalität zu verhindern. Im Hinblick darauf, daß Menschen, die sich illegal im Land befinden, keine offizielle Arbeit und somit keine Möglichkeit haben, sich ausreichend selbst zu ernähren und für sich selbst zu sorgen, scheint dies durchaus vernünftig. Auch darf dabei nicht vergessen werden, daß Illegale – abgesehen von eventuellen Diebstählen, Bettelei, etc. – durch eine solche illegale Aufenthaltssituation oftmals in Jobs gedrängt werden, in denen sie gerade einmal das Nötigste für Nahrungsmittel verdienen. Damit wird wiederum Lohndumping unterstützt. Besser bezahlte bzw. adäquat zur Leistung bezahlte Arbeitsplätze sollten im Vordergrund stehen und nicht unter dem Deckmäntelchen der Fremdenfreundlichkeit eine Gesellschaft mit vielen Unterbezahlten und Leuten, die permanent in Armut leben, geschaffen werden. Dazu noch ein paar Zahlen: 2010 sind 3000 Asylwerber untergetaucht, 2011 wurden bereits 9727 Personen aufgegriffen, welche sich illegal im Land befunden haben, die Verdachtsfälle von kriminellen Handlungen Illegaler stiegen 2011 bereits um 60 % gegenüber dem Vorjahr auf 1778 Fälle. Strategien dagegen sind nun u.a. die Verstärkung der Soko Ost und eine eigene Task Force mit Hauptaugenmerk auf Schlepperei.
Folge generation21_at auf Twitter
Schau, was ich gerade mache:
Schau, was ich gerade mache:

