Trotz Protesten auch seitens der USA hält Israels Premier Benjamin Netanjahu weiterhin an seinen Plänen fest, im Ostteil Jerusalems Ramat Schlomo insgesamt 1.600 neue Wohnungen zu errichten. Israel hätte 40 Jahre lang seine Bautätigkeiten in der Umgebung nicht eingeschränkt und würde dies auch weiterhin nicht tun. Die Palästinenser haben sich nun aus den Friedensgesprächen zurückgezogen und erklärt, daß sie bis auf weiteres keine Gespräche mehr führen werden. Sie sehen den Ostteil Jerusalems als mögliche Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenser-Staats. Auch EU-Außenministerin Catherine Ashton hatte bei einem Besuch in Kairo (Ägypten) Netanjahus Pläne bereits als eine „Bedrohung für den Friedensprozess und illegal“ bezeichnet. Israels Präsident Schimon Peres versuchte indessen einzulenken und hat sich bei den USA wegen dem „schlecht gewählten Zeitpunkt der Bekanntgabe der Pläne“ entschuldigt, jedoch nicht bezüglich der Pläne selbst. Die USA sehen Israel trotz der Unstimmigkeiten weiterhin als „strategischen Partner“. Wie lautet Eure Meinung dazu?