Italiens Bonität ist nun erwartungsgemäß neuerlich herabgestuft worden. Die Ratingagentur Standard & Poor’s übernahm dabei gewissermaßen die „Vorreiter-Rolle“ und stufte die langfristige Kreditwürdigkeit Italiens von „A+“ auf „A“ herab. Bei der kurzfristigen Bonitätsbeurteilung wurde von S&P von „A-1+“ auf „A-1“ herabgestuft. Begründet wurde dies mit „abschwächenden Wachstumsaussichten“ sowie der derzeitigen Koalitionsregierung, deren Reaktionsfähigkeit auf die Schuldenkrise nicht besonders positiv bewertet wurde. Dadurch ergaben sich auch wieder Auswirkungen auf den Kurs des Euro, der zeitweise mit weniger als 1,36 Dollar gehandelt wurde. (Alle Angaben ohne Gewähr)