Der populäre Wetter-Moderator Jörg Kachelmann (52) wurde nach 9 Monaten Prozeßdauer, 44 Verhandlungstagen und enormem Medien-Wirbel nun vom Landgericht Mannheim (Deutschland) vom Vorwurf der schweren Vergewaltigung seiner ehemaligen Geliebten frei gesprochen. Das Urteil war letztlich ein „Freispruch 2. Klasse“ und mit „im Zweifel für den Angeklagten“ begründet. Die Wahrheit konnte trotz intensiver Nachforschungen und Befragungen nicht herausgefunden werden. Ein enormer Schaden jedenfalls auch für das Image von Kachelmann, der sich insgesamt 132 Tage in Untersuchungshaft befunden hatte. Insgesamt bleibt nach diesem Marathon-Prozeß auch Unbehagen zurück. Wer hat nun gelogen oder übertrieben? Die ehemalige Freundin, die sich in Widersprüche verwickelte? Kachelmann, der einer Verurteilung entgehen wollte? Hier werden auch die Grenzen aufgezeigt, wo einfach aus Mangel an Beweisen kein schlüssiges Urteil gesprochen werden kann.
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