Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist gestern im Zusammenhang mit der Buwog-Affäre an die 9 Stunden im Bundeskriminalamt Wien einvernommen worden. Gegen Grasser wird wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauch, Amtsverschwiegenheits-Bruch sowie Untreue ermittelt. Die 2 Staatsanwälte und 7 Ermittler befragten ihn zu den Vorgängen rund um die Buwog. Es geht darin um Grassers Berufsweg, die Privatisierung der Buwog (Bundeswohnbaugesellschaft), Hypo-Genussschein-Beteiligungen und Aussagen der ebenfalls Beschuldigten Peter Hochegger, Walter Meischberger, Ernst Karl Plech und Firmen Grassers. Die Einvernahme wird nächsten Mittwoch fortgesetzt, dabei wird Karl-Heinz Grasser Verträge und Akten vorlegen. Grasser selbst war nach der Befragung zu keiner weiteren Stellungnahme gegenüber den Medien bereit.
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