Der ehemalige Finanzminister, Karl-Heinz Grasser, gegen den in Sachen BUWOG gerichtlich ermittelt wird, ist neuerlich unter Beschuss gekommen. Vor allem SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter fordert in einer Aussendung, dass Schluss mit dem Promi-Faktor sein soll und eine gleiche Behandlung aller im Zusammenhang mit der BUWOG-Affäre (Verkauf von Bundeswohnungen) Beschuldigten nötig ist. Karl-Heinz Grasser soll seine Konten offenlegen. Dieser sieht sich als „Opfer einer Hetzkampagne“ und will nun selbst einen diesbezüglichen Untersuchungsausschuss, was Günther Kräuter als „typische Grasser-Finte“ sieht. In Wahrheit würde Grasser hinter den Kulissen versuchen, eine Untersuchung zu verhindern. Kräuter will das System unter Schüssel und Grasser durchleuchten, die Verschleuderung von Staatsvermögen, Freunderlwirtschaft und moralischen Verfall aufdecken. Auch Gabriela Moser (Grüne, Bautensprecherin) fordert einen U-Ausschuss.
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