Deutschlands Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Brüderle haben gestern Abend bekannt gegeben, dass sich nach monatelangen Diskussionen die führenden Regierungsparteien Deutschlands von Union und FDP auf längere Betriebszeiten für deutsche Atomkraftwerke geeinigt haben. In Deutschland gibt es insgesamt 17 Atomkraftwerde, diese sollen nun durchschnittlich 12 Jahre länger am Netz bleiben (ältere 8 Jahre länger, neuere ab dem Baujahr 1980 insgesamt 14 Jahre länger), dafür müssen die Stromkonzerne Zahlungen bis zu 15 Milliarden für die Förderung von Ökostrom leisten. Der komplette Ausstieg aus dem Atomprogramm soll 2025 vollzogen sein. Ab 2011 befristet bis 2016 werden die Konzerne eine Atomsteuer in der Höhe von ca. 2,3 Milliarden Euro jährlich zahlen müssen.
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