Laut BP (British Petroleum) ist es nun gelungen, das Leck im Bohrloch der am 20. April 2010 explodierten Ölplattform Deepwater Horizon, aus dem seither Unmengen von Öl ins Meer ausgeflossen sind, im Golf von Mexiko endgültig mit Zement zu versiegeln. Zuvor waren unter Hochdruck mittels „Static Kill“-Methode 300 Tonnen Schlamm zum Verschließen des Bohrlochs eingepumpt worden, nunmehr wurde das somit verschlossene Bohrloch in einem 5 Stunden dauernden Prozedere mit Zement versiegelt. Das verschlossene Bohrloch steht weiterhin unter Beobachtung, in den nächsten Tagen soll die Methode „Bottom Kill“ eingesetzt werden, wobei Entlastungsbohrungen stattfinden und an der Basis der Bohrleitung ebenfalls Schlamm eingefüllt werden und die Entlastungsbohrlöcher anschließend mit Zement versiegelt werden sollen. Experten gehen davon aus, dass bisher ca. 780 Millionen Liter Erdöl ins Meer geflossen sind, was zur größten Ölpest der Geschichte geführt hat. Die Küstengebiete von insgesamt 5 US-Bundesstaaten wurden bisher verschmutzt, das ökologische Gleichgewicht ist auf Jahre hinaus gestört.
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