Durch ein Erdbeben der Stärke 7,7 im Westen vor der indonesischen Insel Sumatra kam es in der Folge zu einem gewaltigen Tsunami, der bereits mindestens 113 Todesopfer forderte, es werden noch Hunderte Menschen vermisst, auch ganze Schiffe sind einfach verschwunden. Vor allem die Insel-Kette Mentawai, rund 280 km vor Sumatra ist betroffen, dort wurden Ortschaften teilweise durch die Flutwelle „ausradiert“. Mittlerweile befinden sich ca. 3.000 Menschen in Notunterkünften, wo sie fürs erste versorgt werden. Auf der Hauptinsel Sumatra wurde die Westküste mit der Stadt Padang vom Tsunami heimgesucht. Die Menschen versuchten mit Autos und Motorrädern auf umliegende Hügel zu flüchten, was zu einem Verkehrschaos führte. Das letzte sehr starke Erdbeben in der tektonisch heiklen Region war im Dezember 2004, der anschließende Tsunami forderte damals rund 230.000 Todesopfer.