Die zweitgrößte brasilianische Stadt Rio de Janeiro (nach Sao Paulo) verzeichnet die schwersten Überflutungen seit 1966. Mindestens 96 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, die meisten von ihnen durch die zahlreichen Erdrutsche, die durch Überschwemmungen ausgelöst wurden. Der Verkehr ist auf wichtigen Routen vollkommen zusammengebrochen. Für die nächsten Tage werden weitere Regenfälle prognostiziert, es wird also vermutlich nicht so bald zu einer Entspannung der Lage kommen. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva musste sein Besuchsprogramm ändern, er hat bereits Hilfe zugesagt. Rios Bürgermeister Eduardo Paes spricht von einem „absoluten Chaos“, die Straßen stehen teils bis zu einem ¾ Meter unter Wasser, Schlamm und Geröll verstopfen sie zusätzlich, die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Rio de Janeiro (übersetzt „Fluss des Januars“) ist ein beliebtes Tourismusziel, vor allem bekannt durch die 38 m hohe Christus-Statue, den Zuckerhut (Wahrzeichen der Stadt), die Copacabana (Strand), und dem Karneval von Rio. Wie lautet Eure Meinung? Globale Klimaveränderung oder extreme Naturkatastrophen, die es in der Geschichte immer wieder gegeben hat?