Die österreichische Regierung wird sich voraussichtlich dem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs (EUGH) fügen und den Mindestpreis für Zigaretten aufheben. Die EU-Kommission muss spätestens am Mittwoch informiert werden, wie die Vorgabe umgesetzt wird, ansonsten könnten der Regierung Strafen bis zu 2,5 Millionen Euro drohen. Mit billigeren Zigaretten dürfen die Österreicher allerdings nicht rechnen, denn es ist geplant, im Gegenzug die Spannen der Trafikanten zu erhöhen, damit die Zigarettenpreise nicht fallen und das Rauchen somit gefördert würde. Der Staat erhält zur Zeit rund 75 % des Verkaufspreises einer Packung Zigaretten. Der Rest geht in etwa je zur Hälfte an den Großhandel und die Industrie sowie an die Trafikanten.
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