Eine 44jährige Mutter wurde in Wien von Betrügerinnen um rund 50.000 Euro geprellt. Der Frau, deren kleine Tochter behindert ist, wurde von den 2 Betrügerinnen eingeredet, daß die Tochter unter einem Fluch leiden würde, den sie gegen Bezahlung „wegbeten“ und sie damit „gesundbeten“ könnten. Bezeichnenderweise hatten die 2 Komplizinnen (eine 45jährige und deren 19jährige Tochter, die sich selbst als Maria und Samanta bezeichneten) die Frau in einem Spital in Wien angesprochen, also sich direkt am Ort des Geschehens ein passendes Opfer gesucht. Schließlich setzten sie die Frau immer mehr unter psychischen Druck und verlangten immer wieder Zahlungen, die auch mit Todesdrohungen bzw. „Prophezeiungen“ gegen die Tochter untermauert wurden. Die Tat flog auf, als der Mann der erpressten Frau auf die Vorgänge aufmerksam wurde. Das Geld hatten die Täterinnen auch auf Konten in der Schweiz überwiesen. Es wird davon ausgegangen, daß es noch weitere Geschädigte gibt.