Nach dem bereits in Österreich eingeführten Hundeführschein für bestimmte Hunderassen, der sehr umstritten ist, vor allem in Hinblick auf die festgelegten Hunderassen und die Effektivität, wagt sich nun das Bundesland Kärnten an eine nicht minder heikle Sache. Bereits im Mai hat es dort Gespräche bezüglich einer Änderung des Kärntner Jugenschutzgesetzes gegeben. Ab Herbst soll tatsächlich ein freiwilliger Eltern-Führerschein bzw. Elternführschein eingeführt werden. Als Anreiz, freiwillig an den für werdende Eltern stattfindenden Kursen teilzunehmen, werden für einen 20stündigen Kurs 75 Euro bezahlt. In den Kursen soll den werdenden Eltern vermittelt werden, wie sie richtig mit ihrem Kind umgehen. Landesrat Ragger sieht darin ein Einsparungspotenzial auf längere Sicht, da dadurch weniger Kinder in Kindereinrichtungen untergebracht werden müssten.
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