Bei der diesjährigen Nestroy-Preisverleihung in Wien im Burgtheater erhielten Kirsten Dene (Violet Weston in „Eine Familie“ von Tracy Letts) und Martin Wuttke (Christian in „Das Begräbnis“ von Thomas Vinterberg; Mitwirkung in „Peking Opel“ von Rene Pollesch) die begehrte Auszeichnung als beste Schauspieler. Als bester Regisseur wurde Alvis Hermanis (Lettland) ausgezeichnet, der die beste Produktion („Eine Familie“) am Akademietheater inszenierte. Die beste Ausstattung kam von Johannes Schütz (ebenfalls für „Das Begräbnis“ von Thomas Vinterberg im Burgtheater). Den Spezialpreis erhielt der Hausherr der Veranstaltung Matthias Hartmann („öffentliche Proben“ von „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi im Burgtheater-Casino), den Publikumspreis Paulus Manker, was für Überraschung auch bei Manker selbst sorgte. Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits bekommen den Nestroypreis für Ihr Lebenswerk, das Odeon-Theater. Den Nestroy für die beste Nebenrolle erhielt Johann Adam Oest („Der goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig). Bester Nachwuchs ist die Schauspielerin Sarah Viktoria Frick („Adam Geist“ von Dea Lohner im Akademietheater), beste deutschsprachige Aufführung „Volpone“ von Ben Jonson unter Regie von Werner Düggelin (Schauspielhaus Zürich). Moderiert wurde die Veranstaltung von Peter Simonischek („Jedermann“, etc.).
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