Am Dienstag hat die japanische Wissenschaftlerin Noriko Kagawa auf dem Kongress der europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie in Rom neue Erkenntnisse veröffentlicht. Demzufolge haben sich Eierstock-Transplantationen bei Mäusen als extrem lebensverlängernd erwiesen. So konnte die Lebenserwartung bei alten Mäusen nach einer Eierstock-Transplantation von durchschnittlich 548 Tagen bei einer Transplantation eines jungen Eierstocks auf 877 Tage und bei Transplantationen beider Eierstöcke auf 915 Tage gesteigert werden. Eierstock-Transplantationen werden bereits bei Frauen angewandt (z.B. nach Eierstock-Entfernungen bei Krebserkrankungen). Es sollen nun noch weitere Forschungen erfolgen, um zu klären, weshalb eine Lebensverlängerung eintritt. Diese Ergebnisse wären dann unter Umständen auch beim Menschen umsetzbar.