Beim EU-Gipfel in Brüssel (Belgien) wurde gestern im Rahmen des „Pakt für den Euro“ eine Einigung über das Gesamtvolumen des Euro-Rettungsschirms (ESM) erzielt. Dieser wird aufgestockt und ab Juni 2013 insgesamt 700 Milliarden Euro betragen. Von den 18 Euro-Ländern kommen 80 Milliarden in bar, die Summe von 620 Milliarden Euro soll durch abrufbares Kapital und Garantien gedeckt werden. Auch die Nicht-Euro-Länder Dänemark, Bulgarien, Rumänien, Litauen, Lettland und Polen haben sich dem Pakt angeschlossen. Nur 4 Länder sprachen sich dagegen aus und werden sich nicht daran beteiligen: Großbritannien, Schweden, Tschechien und Ungarn. Der neue Pakt für den Euro sieht eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Haushaltspolitik, Soziales und Steuern vor. Jedes Jahr sollen gemeinsame Ziele vereinbart werden, diese werden von den jeweiligen Regierungen dann umgesetzt.
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