Rund 2 Monate nach der letzten Flutkatastrophe sind die Pegelstände der Neiße und anderer Flüsse am „Dreiländereck“ in Polen, Tschechien und Sachsen neuerlich im Steigen begriffen. Es wurden bereits wieder etliche Ortschaften überschwemmt. Auch in Sachsen (D) wurde wieder Katastrophenalarm ausgerufen. In Görlitz erreichte die Neiße bereits einen Pegelstand von 5,58 m (im August waren es mehr als 7 m). Sorgen bereiten vor allem die noch immer hohen Grundwasserstände und die von den Überschwemmungen im August betroffenen Böden, die kein Wasser mehr aufnehmen können.