Bei den gestrigen Wahlen in Ungarn hat die rechtskonservative Oppositionspartei Fidesz-MPSZ von Viktor Orban mit 52,76 Prozent aller gültigen abgegebenen Stimmen einen triumphalen Sieg errungen (nach Auszählung von über 99 Prozent). Schon im Vorfeld der Wahlen wurde damit gerechnet, dass die Sozialisten (MSZP) nach 8 Jahren Regierung und den andauernden extrem schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Ungarn nach den Wahlen nicht weiter regieren wird, sie erhielten diesmal auch nur 19,3 Prozent der Stimmen. Die rechtsradikale Partei Jobbik bekam 16,7 Prozent, sie hält nun Einzug ins Parlament, ebenso wie die Grünen (LMP) mit 7,43 Prozent. Die Demokraten (MDF) erhielten jedoch nur 2,65 Prozent und werden somit keine Vertretung im Parlament haben. Im Zuge der Wahlen gab es chaotische Zustände vor bestimmten Wahllokalen, in denen Wahlkartenwähler außerhalb ihres Wohnortes durch eine Neuerung wählen durften. Kurz vor Wahlschluss warteten noch Massen von Wahlkartenwählern, worauf die Wahllokale länger geöffnet blieben. Viktor Orban, der an der Spitze der Fidesz steht, zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Wahlergebnis und will sich der Aufgabe stellen. Er war schon von 1998-2002 Premierminister Ungarns. Glaubt Ihr, dass sich die wirtschaftliche Situation in Ungarn nun verbessern wird?
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