Die Hilfspaket der EU und des IWF (Internationaler Währungsfonds) für das hochverschuldete Griechenland ist beschlossene Sache. Insgesamt werden in den nächsten 3 Jahren 110 Milliarden an die Griechen zugeschossen. 80 Milliarden Euro stammen von den Ländern der EU, 30 Milliarden Euro vom IWF. Finanzminister Pröll hat den Kreditzuschuss Österreichs mit 2,28 Milliarden Euro beziffert. Somit gibt Österreich mehr als die im Zahlungsbilanzstabilisierungsgesetz vorgesehenen maximal 2 Milliarden Euro. In Griechenland selbst wurden bereits die Details des umfangreichen Sparpakets verlautbart, an dessen rigoroser Durchführung die Finanzhilfe gekoppelt ist. Die Menschen haben mit drastischen Einschnitten bei Pensionen, Gehältern, mit einer Anhebung der Mehrwertsteuer von derzeit 21 % auf 23 %, einer Erhöhung des Frühpensionsalters u.v.a.m. zu rechnen. Die ersten Kredite für Griechenland sollen bereits am nächsten Wochenende ausbezahlt werden. Zudem soll es strikte Kontrollen geben, ob die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung eingehalten werden.